Aufnahme von Flüchtlingen in Velten: Bislang keine konkreten Planungen zur Errichtung von Gemeinschaftsunterkünften

Eingestellt am: 07.09.2015 | 08:23



Die vom Landkreis Oberhavel am Montag veröffentlichten neuen Zahlen zum Aufnahmesoll von Flüchtlingen sind gegenwärtig Thema in der Bürgerschaft der Stadt Velten. Aufgrund von Nachfragen informiert Bürgermeisterin Ines Hübner zum Sachstand für die Stadt Velten wie folgt, auch um Falschmeldungen über angeblich bereits verabschiedete Pläne richtig zu stellen:

Im Landkreis Oberhavel wird eine dezentrale Unterbringung der zu erwartenden Asylsuchenden und Flüchtlingen angestrebt. Dies bedeutet, dass jede Kommune im Kreis einen gemessen an ihrer Einwohnerzahl gleichmäßigen prozentualen Anteil der Asylsuchenden aufnehmen sollte. Dieser Verantwortung wird sich auch die Stadt Velten stellen. Bei den zu erwartenden 1920 Asylsuchenden bis Jahresende sind keine Gemeinschaftsunterkünfte in Velten konkret in Planung. Auch für die Aufnahme in 2016 gilt dies zum jetzigen Zeitpunkt. Ein geeignetes städtisches Grundstück konnte dem Landkreis nicht angeboten werden. Die Stadtverwaltung hat darüber hinaus keine Kenntnis über eine geplante Nutzung von kreiseigenen Immobilien im städtischen Umfeld als Flüchtlingsunterkunft.

„Selbstverständlich wird sich die Stadt Velten ihrer Verantwortung bei der Integration von Flüchtlingen stellen“, betont Bürgermeisterin Ines Hübner. Mit der Initiative „Willkommen in Oberkrämer, Leegebruch und Velten“ steht die Stadtverwaltung in regem Kontakt.

Sobald es konkrete Planungen des Kreises gibt, wird die Stadtverwaltung die Öffentlichkeit umgehend informieren.


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