20 Jahre Sanierungsgebiet Innenstadt

Foto: Stadt Velten

Die Bauaktivitäten der vergangenen zwanzig Jahre in der Veltener Innenstadt beweisen eine wachsende Attraktivität der Ofenstadt insgesamt und besonders ihres Zentrums. Die Stadt selbst hat in den vergangenen zwanzig Jahren den Fördermitteleinsatz konzentriert auf die Neugestaltung von Straßen und öffentlichen Gebäuden in der Veltener Innenstadt gelenkt.

Seit dem Beschluss der Sanierungssatzung am 1. Oktober 1994 flossen allein durch das Programm „Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen“ mehr als zehn Millionen Euro in die Veltener Innenstadt. Ein siebenstelliger Betrag stand zudem im Stadtumbauprogramm für die Aufwertung der Innenstadt bereit. „Mit der Aufnahme Veltens in das Förderprogramm „Aktive Stadtzentren“ im Jahr 2014 erhält unsere Stadt auch in Zukunft eine solide Unterstützung bei der Stadterneuerung“, freut sich Bürgermeisterin Ines Hübner.

Durch die finanzielle Unterstützung von Bund und Land Brandenburg konnten und können Sanierungsmaßnahmen wie in der Rathausstraße 17 (Bürgerservice), der Bau des Hedwig-Bollhagen-Museums, des Kommunikationszentrums und des Veltener Bahnhofsgebäudes gefördert werden.

Auch die Infrastruktur hat profitiert. Mehr als viereinhalb Millionen Euro hat die Stadt in die Neugestaltung der Straßen in der Innenstadt investiert. Mit der Luisenstraße ist seit dem Herbst 2012 auch der letzte Straßenzug im Sanierungsgebiet Innenstadt zu einem Schmuckstück geworden. Zudem konnten mit der Museumsgasse und der Ratsgasse völlig neue Verbindungsachsen im Zentrum der Ofenstadt geschaffen werden. Heute sind sie aus dem Wegenetz Veltens kaum mehr wegzudenken.

Die öffentlichen Investitionen im Sanierungsgebiet waren Anstoß und Vorbild für zahlreiche private Investoren. Zwar gab es hierfür keine kommunalen Fördermittel. Doch die Möglichkeit, die „nachträglichen Herstellungskosten“ im Zuge der Sanierung über zwölf Jahre vollständig von der Steuer absetzen zu können, war für viele private Investoren ein echter Anreiz.

Parallel entwickelte sich die Innenstadt in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Standort für Häuslebauer. Die Stadt und die mit der Sanierung beauftragte BSG Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft mbH aus Potsdam achten darauf, dass Neubauten einen städtischen Charakter erhalten. Wichtige Merkmale sind Zweigeschossigkeit, die roten Ziegeldächer und geteilte Fenster.

„Die Belebung der Innenstadt bleibt eine große Herausforderung“, sagt Bürgermeisterin Ines Hübner. „Mit den Ergebnissen der Bürgerumfrage sind jetzt die Weichen für einen Frequenzbringer in der Innenstadt und damit für die Entwicklung einer modernen, belebten Stadtmitte gestellt.“

Die Broschüre „20 Jahre Sanierungsgebiet Innenstadt – Was Velten erreicht hat und wie es weitergeht.“, zeigt eindrucksvoll die Veränderungen im Innenstadtgebiet auf. Das 24-seitige Heft ist entstanden im Rahmen der Städtebaulichen Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen und wurde gefördert mit Mitteln des Bundes, des Landes Brandenburg und der Stadt Velten.

Hier finden Sie die Sanierungszeitung zum Download.