Die Rosen von Ravensbrück: Ein Beitrag zur Geschichte des Gedenkens

Eingestellt am: 23.01.2017 | 00:00



Vom 26. Januar bis zum 23. Februar 2017 zeigt die Stadt Velten in den Räumen der Stadtwerke Velten GmbH die Wanderausstellung „Die Rosen von Ravensbrück“. Die Ausstellung hat die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Freundeskreis e.V. der Gedenkstätte erarbeitet.

Bereits im Jahr 2015 hatte die Stadt Velten vor dem Bürgerservice in der Rathausstraße die Ravensbrückrosen „Résurrection“ (Auferstehung) gepflanzt und erinnert anlässlich des 27. Januars, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, an die Toten.

Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten beschreibt die Ausstellung wie folgt: „Rosen sind im Kontext der Erinnerungsgeschichte des KZ Ravensbrück von zentraler Bedeutung. Bereits im Lager selbst nutzten zahlreiche Häftlinge die Rose als Zeichen der Freundschaft und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Noch vor der Gründung der Gedenkstätte bepflanzten Überlebende aus Lidice das Massengrab an der Lagermauer mit Rosen, daraufhin wurden Rosenspenden aus aller Welt gesandt. In den 1970er Jahren ließen französische Überlebende eine eigene Rose für Ravensbrück züchten, die mittlerweile an vielen Orten Frankreichs für Zwecke des Totengedenkens gepflanzt wird. In Ravensbrück legen Besucherinnen und Besucher Rosen in den Schwedtsee – als Zeichen ihres Gedenkens. Die Ausstellung erzählt die Geschichte der Ravensbrücker Rose und thematisiert ihre verschiedenen emblematischen Funktionen im Kontext der Ravensbrücker Gedenkkultur.“

Die Ausstellung besteht aus acht Tafeln sowie zwei Tischen mit Lesemappen. Sie kann zu den Öffnungszeiten der Stadtwerke Velten GmbH, Viktoriastraße 12, besichtigt werden: Montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie zusätzlich dienstags und donnerstags von 13 bis 18 Uhr.


Kategorie: Allgemein