„Oase“ wird zum "JIM"

Eingestellt am: 13.11.2017 | 00:00



Als Jugendinformations- und Medienzentrum – kurz JIM – darf sich das Jugendfreizeitzentrum „Oase“ jetzt bezeichnen. Die Ernennung fand Anfang November mit einer kleinen Feierstunde im Beisein von Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst, Landrat Ludger Weskamp und Bürgermeisterin Ines Hübner statt.

Das Qualitätssiegel bedurfte einer langen Vorarbeit: So qualifizierte sich „Oase“-Mitarbeiter Uwe Drischmann als Medienpädagoge weiter. Außerdem gelten spezielle Qualitätsmerkmale und es gibt hier nun zahlreiche medienpädagogische Angebote. Denn: „Es reicht nicht, im Netz herumzusurfen, es geht auch darum, zu verstehen und mit den Medien umzugehen", sagte Britta Ernst. Nur so lernen Jugendliche, zum Beispiel Fake-News von wahren Nachrichten zu unterscheiden, sorgsam mit den eigenen Daten umzugehen und zu überlegen, was man ins Netz stellt.“ Zugleich seien die neuen Medien eine große Bereicherung, etwa durch den großen Zugriff auf Wissen.

In der „Oase“ setzt man künftig auf die Verbindung der Medienangebote mit den bestehenden. So könnte der Oase-Chor sich vielleicht bald über ein tolles Video oder die Mediengruppe über eine Vertonung eines Mitschnitts freuen. Auch das Kinderfilmfest, das am 25. November startet, hält spezielle Angebote für Jugendliche bereit.


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