Velten ist Mitglied im neu gegründeten Verband Deutscher Keramikstädte

Eingestellt am: 25.11.2015 | 15:34



Im saarländischen Mettlach hat sich am vergangenen Freitag der Verband der deutschen Keramikstädte gegründet. Beigetreten ist auch die Stadt Velten. Udo Arndt, Vorsitzender des Fördervereins des Ofen- und Keramikmuseums hat die Stadt bei der Gründungsversammlung vertreten und gemeinsam mit seiner Frau Maike die Beitrittserklärung der Stadt Velten überbracht.

Ziel der Kommunen ist eine stärke Vernetzung innerhalb des Bundesgebietes wie auch eine stärkere internationale Positionierung der deutschen Keramikstädte. Sie wollen ihre Standorte künftig gemeinsam wirtschaftlich, sozial und kulturell weiterentwickeln.

Der Vorschlag, dem Verband beizutreten, stammt von Nicole Seydewitz, Leiterin des Ofen- und Keramikmuseums. „Ich freue mich über die Initiative des Museums“, sagt Bürgermeisterin Ines Hübner. Sie ist sich sicher: „Durch die Mitgliedschaft in dem Verband kann sich unsere Stadt mit wichtigen Partnern auf nationaler wie internationaler Ebene vernetzten. Unser Museum wird von der gemeinsamen Arbeit profitieren.“

Neben Velten sind in dem neuen Verband auch Rheinsberg, die Städte Höhr-Grenzhausen, Kellinghusen, Römhild und Landshut sowie die Gemeinden Mettlach, Siershahn, Brachttal und die Samtgemeinde Duingen vertreten. 

Michael Thiesen, der als Bürgermeister der Stadt Höhr-Grenzhausen zum Ersten Vorsitzenden gewählt wurde, freut sich über die Resonanz: „Uns als Kommunen vereint die keramische Tradition, ein gemeinsames kulturelles Erbe. Wir alle stellen uns aktiv dem Strukturwandel in der Keramik. Es ist wichtig diese Kräfte zu bündeln und von den Erfahrungen der Kollegen zu lernen“.

Ebenfalls in den Vorstand gewählt wurden der stellvertretende Vorsitzende Carsten Wiemann sowie Christoph Stürz als Bürgermeister der Gemeinde Brachttal und Axel Pietsch als Bürgermeister der Stadt Kellinghusen.

Die Gründungsmitglieder haben es sich zum Ziel gesetzt, den Austausch zwischen den Kommunen zu verstetigen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Diese sollen unter anderem eine stärkere Vernetzung der lokalen Aktivitäten, eine gemeinsame Arbeit am Image der Keramik, die Förderung von Kunst sowie die Pflege des gemeinsamen kulturellen Erbes beinhalten.

Wichtiger Bestandteil der Verbandsarbeit wird dabei die internationale Positionierung und Vernetzung der deutschen Keramikstädte sein. Aus Italien war Giuseppe Olmeti vom Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit der Keramikstädte (AEuCC) zur Gründungsversammlung angereist. Er überbrachte den deutschen Kollegen Glückwünsche und berichtete über aktuelle Pläne für transnationale Projekte in Europa.

Der Verband sieht sich in diesem Zusammenhang auch als gemeinsame Interessenvertretung der deutschen Keramikstädte auf nationaler und europäischer Ebene. Der Mitgliedbeitrag beträgt 1.000 Euro im Jahr. Erstes Ziel ist die Entwicklung gemeinsamer Projekte.

Foto: Josef Hammenstede

 


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