Spaziergang zu Veltens Spielplätzen ohne Resonanz

Eingestellt am: 06.11.2015 | 08:58



Gefallen den Veltenern ihre Spielplätze? Was könnte besser werden? Und wo fehlt vielleicht noch ein Platz zum Spielen? Diese Fragen wollte die Stadtverwaltung am vergangenen Mittwochnachmittag eigentlich an Veltens Mütter und Väter richten.

Bei einer Erkundungstour zu den Spielplätzen der Innenstadt wollte die Stadt für das anstehende Spielplatzkonzept wissen, wie die Veltener selbst ihre Spielmöglichkeiten einschätzen. Die Resonanz allerdings war mau. Nicht ein Bürger hatte sich zum Termin vor dem Rathaus eingefunden.

Die Organisatoren der Stiftung SPI, Landschaftsplaner Steffen Hradil, Bürgermeisterin Ines Hübner und Bauamtsleiter Berthold Zenner ließen sich dennoch nicht entmutigen und machten sich auf den Weg zu den Spielplätzen im Zentrum. Dort sammelten sie dann direkt vor Ort Bürgermeinungen ein.

So wünscht sich die sechsjährige Julia für den Spielplatz am Markt eine Schaukel und mehr Klettermöglichkeiten. Dass eine Schaukel fehlt, findet auch Jessica Baumgart. Sie ist Mutter eines fünfjährigen Sohnes. Außerdem sei die Metallrutsche im Sommer einfach zu heiß. Positiv bewertete sie die Sauberkeit des Spielplatzes. Sorge aber macht ihr der Anliegerverkehr. „Manche rasen hier einfach nur lang.“ Sie schlug vor, den Spielplatz sichtbarer zu machen, indem zum Beispiel ein Hinweisschild aufgestellt oder die umgebenden Hecken heruntergeschnitten werden.

Noch einmal haben die Ofenstädter die Möglichkeit, ihre Meinung zu Veltens Spielplätzen loszuwerden: Am Mittwoch, 18. November startet ein zweiter Stadtspaziergang zu den Spielmöglichkeiten in Velten-Süd. Treff ist dann um 16 Uhr vor dem Bürgerhaus. Für Kinder gibt es außerdem eigene Stadtspaziergänge, die über die Kitas organisiert sind.


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